Blues-Veteran in Hannover gestorben

Blues-Veteran in Hannover gestorben

Louisiana Red ist tot. Die 1932 in den USA geborene Blues-Größe verstarb am 25. Februar in einem Krankenhaus in Hannover. Red, der mit bürgerlichgem Namen Iverson Minter hieß, war zuvor wegen Schilddrüsen-Problemen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Geboren wurde Red 1932 in Bessemer, Alabama. Seine Mutter starb wenige Tage nach der Geburt. Als er neun Jahre alt war, ermordeten Mitglieder des Ku-Klux-Klan seinen Vater.

In Europa fand seine Musik größeren Zuspruch und Anerkennung als in seiner Heimat Amerika: Seit 1981 lebte der Gitarrist, Sänger und Harp-Spieler deshalb in Deutschland.

Nach ersten Aufnahme-Sessions erschien 1962 die Single ›Red’s Dream‹ und 1963 das LP-Debüt The Lowdown Back Porch Blues. Heute umfasst Louisiana Reds Discografie mehr als 50 Titel.

Das musikalische Schaffen von Louisiana Red wurde mehrfach ausgezeichnet. So verlieh ihm die Blues Foundation 1983 einen W.C. Handy Award und 2010 gleich zwei Blues Music Awards. Auch Back To The Black Bayou (2009, Ruf) erhielt mehrere Preise – unter anderem den der deutschen Schallplattenkritik.

In Memphis Mojo erschien 2011 sein letztes Album.

Red starb wenige Tage vor seinem 80. Geburtstag.

http://www.louisiana-red.com

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Eine Antwort zu Blues-Veteran in Hannover gestorben

  1. INGO schreibt:

    Schade , wieder einer weniger der die ECHTE Musik liebte und lebte . In gedanken sind wir alle bei ihm . Ingo

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